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Blues Companion - Tribute to Stevie Ray Vaughan

Mit Blues Companion ging es  in die September-Session. Ab 20 Uhr heizte die Band mit Tributstücken für Stevie Ray Vaughan ( 1990) ein.

Die kraftvollen Kompositionen des begnadeten und mit 35 Jahren viel zu früh verstorbenen amerikanischen Gitarristen Stevie Ray Vaughan werden nicht Note für Note nachgespielt. "Phantastische Musiker interpretieren sie neu, ja leben sie geradezu", schwärmt Michael Dierks, der Organisator der Reihe.

Wenn die präzise Bass-Schlagzeug-Kombination mit den Routiniers Dirk Buschmann und Klaus Eisner den Groove vorgeben, der virtuose Eckard Kurz die Orgel knechtet und das kongeniale Gitarrenduo mit Vater und Sohn, Udo und Dennis Ern, charakteristische Gitarrenriffs schmutzig, aber exakt auf die Bühne rotzt, wird Stevie Ray Vaughan lebendig. Vaughan starb bei einem Hubschrauberabsturz auf dem Weg nach Chicago. Sein Markenzeichen war der Cowboyhut und die abgenutzte Fender Stratocaster, auf der er sein dynamisches Saitenspiel pflegte. Zu seinen Lebzeiten wurden fünf Alben (u.a. "Couldn´t stand the weather" und "Soul to soul") veröffentlicht.

"Hier wurd kein Stehblues müde runter gedudelt, sondern energiegeladener Bluesrock vom Allerfeinsten zelebriert", betont Michael Dierks.

Im brechend voll besetzten Bistro gab es kaum ein Durchkommen für die Musiker der anschließenden Session, die zunächst von einer Formation aus dem Ruhrgebiet mit Gerhard und Heinrich Bohrenkämper (Git, Bass, Voc) Jürgen Leber (dr), Dieter Wilms (Git, Voc) und Klaus Eickemeier (Harp) gekonnt eröffnet wurde. Man merkte es ihnen an, dass sie selbt erfahrene Session-Musiker sind und u.a. die Blues-Session in Herten organisieren. Frank Hilverkus wurde dann von Axel (Harp), Peter Fabritius (dr), Reiner Fabeck (Gitarre), noch einem Reiner (Harp), Knut (Bass) im ersten Set begleitet, dass dann von "Groovengin" Engin Ilgazli vor der drohenden Eintönigkeit mangels Sänger bewahrt wurde. Engin und Michael Dierks (Hammond) verstärkten das Set, Ruben löste Engin an der Gitarre ab. Das Publikum hatte bis kurz vor Mitternacht trotz des Werktages seinen Spaß und konnte sich an der schon berühmten Würstchenbude im Biergarten sogar mit Pommes stärken. Ein Session-Abend, wie man ihn sich wünscht. Die Mitschnitte sind verfügbar.

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