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Lothar

  • Lothar im Einsatz (Quelle: RGA)
  • Lothar und Komo
  • Lothar Heinrich
  • +08.04.2014
  • Ohne ihn undenkbar:
  • Live Music Tour
  • Oktoberfest
  • Kinderstadt
  • Blues- und Jazz-Session
  • MUDDY WATER BLUES NIGHT
  • u.v.m.
  • Danke, Lothar!

Mitschnitte der

Session 2014

Monat Opener Video Audio hochgeladen
Januar The Upsetters ja nein
  Session nein ja
Februar Blues Tones nein ja - ein Stück
  Session ja, teilweise nein
Maerz Soulful of Blues ja ja
  Session ja, teilweise ja
April Farewell Lothar ja ja
Mai Antonio Asensio's Midnight Blue nein ja
  Session nein ja
Juni Baum's Bluesbenders nein nein
Juli Blues Missiles ja ja
  Session nein ja
August Stephan Neetenbeek Band nein ja
  Session nein ja
September Flat Blues Ltd. nein ja
Oktober The Almost Three nein ja
  Session nein ja
November Groove and Snoop Quintett nein ja
  Session nein teilweise

So war's im November

Groove'n Snoop im Bistro

Groove'n Snoop Quintett

New Orleans an Rhein und Ruhr

Während in Leverkusen auf den Jazztagen Dr. John!!! (ja, DER Dr. John) spielte, wurde das Publikum wieder zahlreich ins Bistro gezogen. Der 'Dr. John' des Ruhrgebiets - Ralf Weber - war mit seinen Groovern und Snoopern gekommen, obwohl wir gemeinsam überlegt hatten, lieber nach Leverkusen zu fahren. Die Entscheidung fürs Bistro war auf jeden Fall richtig: Die fünf Musik-Junkies der Groove & Snoop Bluesband mixten einen 12-Takt-Cocktail, der aus dem Besten besteht, was die stilistische Vielfalt zwischen New Orleans und Memphis zu bieten hat. Seit der Gründung im September 1998 hat sich die Band mit einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm bei unzähligen Auftritten tief in die Seelen des Publikums gespielt. Das taten sie auch dieses mal: 'Highway To Hell' als Zugabe oder das sumpfige 'Congo Square' überzeugten das Publikum. Die Band hatte sichtlich Spaß an der Location, am Setting, am Publikum und an ihrer Musik

  • Groove McPearth aka Ralf Weber - Gesang, Tasten
  • Bigfoot Snoop aka Werner Volmer - Mundharmonika, Gesang
  • Chicken Skin Bernie aka Bernd Oppel – Schlagzeug
  • Till Brandt - Bass, Gesang
  • Klaus Kahnert - Gitarren, Gesang

http://www.blues4u.de/

Die von Walter Schubert am Piano eröffnete Session war wieder einmal geprägt von einer überschaubaren Anzahl an Musikern. 1-2-3 ein Gitarrist(!!!), zwei Bassisten, drei Drummer entwickelten im fliegenden Wechsel den Blues zum Funk und Rock-Klassiker zum Blues, unterstützt durch Uli (voc, harp), Walter und Michael an den Tasten. Vom Boogie über den Swing bis zum Funk-Rock war alles dabei, das Publikum ging begeistert mit, wenn aus der Jam heraus bekannte Stücke zitiert wurden. Alles in allem eine schöne letzte Session des Jahres, bevor die 9. MUDDY WATER BLUES NIGHT das Blues-Jahr im Bistro beschließt.


So war's im Oktober

The Almost Three im Bistro

The Almost Three

Deep Blues Crossover

Martin Ettrich alias 'Peter Ustinov' kam mit Hannes Vesper am Bass (seinem Mitstreiter bei Birthcontrol) und Bastian Korn (The 78 Twins) am Schlagzeug und machten das, was sie am Ende auch wörtlich musikalisch zitierten "We love to turn you on".  Das gelang vom ersten Stück an. Natürlich hatten sie die Talkbox mit, und eines der wenigen Bluesstücke der Beatles 'I Want You' war ein ebensolches Aha-Erlebbnis wie der Hendrix-Klassiker 'Red House' - allerdings auf einer Ukulele gespielt (wer's nicht glaubt, Mittschnitte anhören!). Allerdings mutierte dieser kleine 4-Saiter auch mit Hilfe der Tretmine zu einer ausgewachsenen Killergitarre.

Diese eingespielte Truppe ist eine Bereicherung für jede Bühne - druckvoll, authentisch, rockig, groovig. Was bei anderen Trios oder auch Quattros oft glattpoliert ist, ist hier roh und unbehauen, aber mit einer ungeheuren Strahlkraft, Spielfreude und Spielwitz, der seinesgleichen sucht. Nicht umsonst werden sie in der Fachpresse hoch gelobt - auch wenn es rauh klingt, die Jungs sind eingespielt, beherrschen ihre Instrumente und das Publikum. Gerne wieder!

Zur Session hatten sich leider nicht viele Musiker eingefunden, aber dank Engin gab es zumindest eine Gitarre und Stimme. Schlagzeug und Bass fanden sich mit Piano und Orgel zur Rhythmus- und Begleitgruppe, die dann zu später Stunde sehr experimentierfreudig den Abend als Trio beschloss.

  • Session Musiker:
  • Peter (d)
  • Michael Krautstein (git)
  • Udo Marx (b)
  • Knut Reiter (b)
  • Engin Ilgazli (g, v)
  • Michael Dierks (p, org, v)
  • habe ich jemanden vergessen? Sorry!

 

 

 


So war's im September

das Blues-Publikum im Bistro

Flat Blues Ltd.

Chicago Blues vom Niederrhein

'Wir kommend direkt aus dem Delta' - Frontmann Peter Lenzen machte klar, worum es ihm und seinem 'Flatblues' geht: um Musik aus dem Delta. Gewürzt mit fundierten Anekdoten über die ersten Bluesaufnahmen, über einen Mann namens McKinley Morganfield, der wie viele andere Bluesmusiker auch den Weg vom armen Lousiana ins industrialisierte Chicago machte, brachten sie die Musik der Zeit im aktuellen Gewand auf die Bühne. Gitarrist Patrick 'Paddy' Zimmermann (der kurz zeigte, dass er als Profi- und Studiomusiker auch 'Helene Fischer' kann), transferierte gemeinsam mit Harper Thomas Gottschalk die Musik von Muddy Waters und seinen Zeitgenossen in die Jetztzeit, ohne die Authentizität der Originale zu verwässern. Peter Schmetz und Kai Stark legten gekonnt den richtigen Groove drunter - Blues vom Feinsten im aktuellen Gewand, eine tolle Performance wurde vom Publikum zu zwei Zugaben 'überredet'.

Session Kollege Klaus Schröder war mit zwei Kollegen (Wolfgang und Didi) aus Bochum angereist, und in Ermangelung eines Sängers konnte ich nicht umhin, dem Publikum wieder die Grundlagen der Bluestexte beizubringen "die erste Zeilte im Blues muss so wie die zweite sein...., und da ich mir ein paar Texte mitgebracht hatte, funktionierte die Session trotz der leider wenigen aber ausgezeichneten anwesenden Musiker recht gut, insbesondere als Walter Schubert am Piano, Thomas Gottschalk an der Harp und Paddy Zimmermann mit seiner Gitarre (und auch Gesang) die Bühne füllten. Es entwickelten sich tolle Zusammenspiele, die Musiker fanden zueinander - Mike Kozack aus Recklinghausen löste Klaus am Schlagzeug irgendwann ab, und der ganze Abend wurde mit akustischer Pianomusik von Walter und mir im Wechsel, begleitet von Antonio Laurito am Sax, gegen Mitternacht beendet.

Nur ca. 60 Zuschauer kamen in den Genuss des Abends, aber die hatten ihren Spaß. Als Ekk langsam die Lichter ausmachte, spendierte er dem nun sehr kleinen Kreis noch ein Bier mit den Worten "Auf Lothar! Das hätte ihm gefallen!"

Wir sehen uns im Bistro!

Bis dann
Mic

 

 

 


So war's im August

Video 'Hottentot' von SMB ansehen

Stephan Neetenbeek Band

Blues - Funk - Jazz

Trotz des Sommer- und Ferienmonats August war das Bistro voll - und zwar nicht nur mit Zuhörern, sondern auch mit aktiven Musikern, die die Session nach dem groovigen Auftakt der SNB bis kurz vor Mitternach belebten. Dank der technischen Neuerungen im Bistro kann nun das Mischpult frei im Raum platziert werden, was dem Gesamtsound sichtlich gut tut. Das 'Orgeltrio-Konzept' der SNB hat sich erfreulich weiter entwickelt, und trotz des kurzfristig eingesprungenen 'Aushilfsdrummers' Lewis Gropp (von Aushilfe war da wenig zu merken, er schien zur Band zu gehören) wurde die Band ihrem Anspruch einer cross-over Bluesband gerecht. Mitschnitte sind verfügbar, Sara Bande hat ein Video gedreht, das Ihr durch Klick auf das Bild ansehen könnt.

Die Vielzahl der ausgezeichneten Session-Musiker brachten drei abwechslungsreiche Sets auf die Bühne mit vielen echten Session-Momenten im positiven Sinne. Wolfgang 'Hilli' Hillmann - der einen seiner Urlaubstage tatsächlich in Wermelskirchen verbrachte und sich wegen der Session extra im Hotel zur Eich eingemietet hatte - machte die 'Frontsau' und dirigierte die Soli und das Zusammenspiel der Musiker zu Lasten seines Wasserhaushalts über zwei Stunden.

Auch den Musikern der Band 3 Four 1 * Patrice Fisher, Fats & Friends hat es gefallen. Die 'Botschafter des Jazz des Staates Louisiana' Patrice Fisher, Edwin Garifuna Gonzalez und Carlos Valladres aus New Orleans hatten in der Woche zuvor im Bistro ein Gastspiel zusammen mit Detlef Braun, Christoph Häfner und Fats von Gerolstein gegeben. Seit Hurricane Katrina New Orleans in 2005 verwüstet hatte, haben sie ein weltweites Netzwerk an Musikern entwickelt, um ihr Hilfswerk für die psychisch belasteten Flutopfer in Form von Therapieangeboten (u.a. Musiktherapie) zu fördern. Der Wermelskirchener Jazzmusiker Dr. Detlef Braun hatte dieses Projekt seinerzeit mit einer hiesigen Partnerorganisation ins Leben gerufen. Weil wir im nächsten Jahr unsere 10. MUDDY WATER BLUES NIGHT veranstalten werden, bieten diese Kontakte völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten.

So hatte ich mir eine Sommersession vorgestellt!

 

 

 


So war's im Juli

Blues Missiles

Chicago Blues-Rakete aus Duisburg

Sie hatten ob der beginnenden Sommerferien und der noch laufenden Fußball-WM die Hütte nicht voll, dennoch war das Bistro gut besucht und das Publikum wurde von den Bluesraketen glänzend unterhalten. Ob Gitarrist Chris Paul mit Les verwandt ist, ist nicht bekannt. Aber sein Gitarrenspiel prägte zusammen mit Tisso an der Harp den Sound der Truppe, in dem Frontmann Lars Schmelzer sein gesangliches Können voll entfalten konnte . Seit der Bandgründung 2003 haben es sich die Blues Missiles zur Aufgabe gemacht, durch die Bars, Clubs und Kneipen im gesamten Rhein-Ruhrgebiet zu ziehen und den Bluesrock zu verbreiten. Ihre musikalischen Vorbilder wie B.B. King, Muddy Waters, aber auch Stevie Ray Vaughan, Cream und Albert Collins sind im Amerika der 1950er – 70er Jahre zu finden. So sind traditionelle Songs wie „Got My Mojo Working“, „Everyday I Have The Blues“ oder rockige Grooves wie „If You Love Me Like You Say“ ein musikalisches Muss. Blues Missiles – immer unterwegs nach dem Motto “Good rockin’ tonight” - und so war's dann auch

  • Lars Schmelzer – v
  • Chris Paul – g
  • Claus Coxx – b
  • Tisso Thul – h
  • Timm Kleisa - d

www.bluesmissiles.de

Im Anschluss ergaben sich zwei schöne Session Sets, die sich auch durch die erste 0:0 Halbzeit des Spiels Holland - Argentinien nicht stoppen ließen. Ein schöner Abend ging mit viel guter Musik kurz vor Mitternacht zu Ende. Mitschnitte sind hochgeladen.

 

So war's im Juni

Baum's Bluesbenders

Schade, das ich das nicht miterleben konnte. Kommentar von Gast-Moderator Udo Marx (Essen), der mich dankenswerterweise vertreten hat:

Alles gut gelaufen!

Bluesbenders haben gut gerockt,
d
anach ein Set mit Engins Jungs.
Huggy, Mike Kosssak, Olaf Giebel und ich dann das 3.Set
So gegen 23:15 war Schluss und alle zufrieden.


Leider keine Mitschnitte, aber schöne Bilder von Peter Buchner.

Ein Dankeschön an Udo, und ebenfalls an Michael Krautstein, der mit seiner Leihgabe einer passenden HiHat-Clutch ein funktionierendes Drum-Kit ermöglicht hat!


So war's im Mai

Antonio Asensio and Midnight Blue

Groove and nothing but the groove war ihr Credo - und das Trio hat es verinnerlicht. Jede Menge gut durcharrangierter Eigenkompositionen, wenn Cover, dann mit eigenem Arrangement (Grandma's Hand, Can't Buy Me Love), dazwischen eine traumhaft schöne Ballade (Once) wurden vom wieder vielzähligen Publikum mit gebührendem Applaus guttiert. Die Instrumente der Rhythmusgruppe (Stephan Adepanniers handmade woodcraft drums und Udo Marx am Fretless Bass) unterstrichen ihren Anspruch des nicht Alltäglichen und im Zusammenspiel mit dem Katalanen Antonio Assssssensio (mit scharfem SSSS) ergab sich eine melodiöse Mischung druckvoller Grooves, die noch viel erwarten lässt.

Die anschließende Session war geprägt von einem Überhang an ausgezeichneten Gitarristen, darunter auch der Wermelskirchener Bandleader (You Who) Jens Raffelsiefen. Wegen dieses Überhangs konnten nicht alle spielen. Anders sah es in der Rhythmusgruppe aus: Peter Fabritius war der einzig verfügbare Drummer, der bis zum Schluss durchhielt - die Session dankte es ihm. Der Abend wurde mitgeschnitten, die Tracks der Opener sind als Rough Mix hochgeladen, sie werden einen kurzen Videoclip mit diesen Aufnahmen unterlegen. Auch die Mitschnitte der Session sind recht nett geworden. Bilder gibt es leider nicht.

Bis zum nächsten Mal, kurz vor der WM!


So war's im April

Lothar Heinrich
Lothar Heinrich (Quelle: H. Draheim, Remscheider General Anzeiger)

Das haette ihm gefallen:

Die Party- und Coverband SEK aus Remscheid sollte in Trio-Formation die Blues-Session eröffnen. Doch der Blues kam anders. Die Blues-Session fand nicht statt, dafür fanden sich enge Freunde und die Familie von Lothar Heinrich zu einem außergewöhnlichen Abend im Bistro ein. In seinem Sinne hatten wir einen 'netten Abend', wir haben viel gesprochen, viel geweint, aber auch gelacht, Piano-Musik überbrückte oder unterstrich auch manchmal die Trauerphasen.

Inhaber und Gastwirt des Bistro-Katt, Lothar Heinrich, verstarb für alle unfassbar, nach kurzer, schwerer Krankheit am Dienstag, d. 8. April 2014. Seit Sommer 2003 hat Lothar zusammen mit seiner Familie aus dem ehemaligen "Szenario" das 'Bistro-Katt'  zu dem gemacht, was es heute ist: eine der schönsten Live-Locations, das 'bergische Mekka' für Blues- und Jazzfreunde, eine Plattform für junge Künstler, eine Begegnungsstätte mit Atmosphäre, Flair und Famlienanschluss. Zusammen mit Ehefrau Nataya, Schwester Birgit und Sohn Ekk verwöhnte er Gäste und geschlossene Gesellschaften - ein Highlight sind frisch zubereite Thai-Speisen. Lothar war direkt, experimentierfreudig, immer da, offen für 'alles, was Spaß macht', auch, wenn es mal 'kein Geld brachte'.

Das Leben im Bistro geht weiter. Die Veranstaltungen werden unverändert von der Familie fortgeführt, die sich auch erfolgreich um die Fortführung des Geschäftsbetriebes als Pächter - unter Leitung von Ekkalak 'Ekk' Onjaem - gegenüber der Kattwinkelschen Fabrik bemüht hat.

Danke an die Jungs der SEK für ihr Verständnis, ihr Auftritt wurde auf der Farewell Party nachgeholt.

Wir sehen uns im Bistro
Michael Dierks


So war's im Maerz

SOB - Bläsersection

Big Band Blues. Opener:

Soulful of Blues – Keeping the Blues alive

 

One, two, three - Gebläse....

Es geht doch nichts über eine richtige Blues Big Band mit gut arrangierten Bläsersätzen. Das wiederum zahlreich erschienene Publikum war vom ersten Takt dieses Big Band Sounds 'drin', anders als Posaunist Michael Zschiesche, der mit 2 min. Verspätung extra aus Darmstadt angereist war, sein Instrument auspackte und rechtzeitig zu seinem Solo im ersten Stück da war, als würde der Gig schon lange laufen. So geht's!

Songs von Otis Clay, B.B. King, Albert King oder Etta James begeisterten die Zuhörer, die die Seelen der Musiker sprichwörtlich als Resonanzen spürten. Mit ihrer enormen musikalischen Erfahrung sorgen die sieben Musiker für wunderbaren Spielwitz über einem absolut amtlichen Groove. Bandleader Hans-Georg Rehse erreicht mit der Stimme seiner Saiten die geheimsten Nieschen der Zuhörerherzen. Hammond-Orgel, Blues-Piano und eine ebenso fetzige wie geschmackvolle Bläsersektion führten zu zwei Zugaben und zur ersten Nominierung als Teilnehmer der 9. MUDDY WATER BLUES NIGHT am Nikolausabend, dem 6. Dezember 2013. Mitschnitte und Videos liegen auf dem Server, mehr Infos über die Band gibt es hier

http://www.soulful-of-blues.de

  • Hans Rehse – Gitarre, Gesang
  • Stephan Holzinger – Piano, Hammond
  • Lothar Diehl – Bass
  • Jochen Studer – Schlagzeug
  • Dave Doerr – Trompete
  • Michael Zschiesche – Posaune
  • Manfred Isernberg – Sax
  • Jürgen Dietz - Sax

Die Session war wieder spannend: SIEBEN Schlagzeuger, ein Bassist und ein Gitarrist sowie ein Keyboarder hatten sich in die Setliste eingetragen. So begann die Session zunächst mit einem kleinen Set bestehend aus Tim (d) und mir, schnell gesellte sich Klaus am Bass und Uli an der Harp dazu. Nachdem Michael Klein die Tasten übernahm, musste ich in Ermangelung eines Sängers einspringen - was mir aufgrund meines schlechten Textgedächtnisses nur mit Ablesen gelang. Allerdings honorierte das Publikum die kleine Blues-Textkunde auf der Basis von 'Stormy Monday' mit begeistertem Applaus, und in Zukunft haben wir keine Textprobleme mehr, denn:

1. Strophe:

  • Zeile 1: Die erste Zeile im Blues muss so wie die zweite sein.
  • Zeile 2: Die erste Zeile im Blues muss gleich wie die zweite sein.
  • Zeile 3: Wenn Du an der dritten Zeile ankommst, fällt Dir schon irgenein Reim rein.

2. Strophe:

  • Zeile 1: Es gibt kein Gesetz, das sagt, die dritte Zeile müsste anders sein.
  • Zeile 2: Es gibt kein Gesetz, das sagt, die dritte Zeile müsste anders sein.
  • Zeile 3: Es gibt kein Gesetz, das sagt, die dritte Zeile müsste anders sein.

Diesen Text habe ich beim Besuch des 'Starlight Express' in Bochum erstmals gehört ('Papa's Blues').

Danach entwickelte sich aber eine sehr lebendige Session unter Leitung von Engin, bis kurz vor Mitternacht Walter und Michael eine neue Variante des 'Don't Wanna Go Home Boogies' den Abend beschloss.

Vielen dank an alle Musiker und das wie immer grandiose Bistro-Publikum!

Wir sehen uns im Bistro!

Michael Dierks

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So war's im Februar

Blues Tones

Akustik Session. Opener: Blues Tones

"Ne, hier isset mir zu voll, da krisse ja ken Bier!" Mit diesen Worten verließ ein Stammgast der Blues-Sessions kurz nach Beginn der Opener, um sich in einer anderen Kneipe ein Bier und eine Frikadelle zu genehmigen - um dann aber kurz vor Beginn der Session zurückzukehren. Die Blues Tones und die Ankündigung als Akustik Session hatte gut 150 Besucher aus NRW ins Bistro gespült, darunter eine Vielzahl von Musikern. Christine Iyoha brachte mit ihrem als Quattro  - ergänzt durch Manni Kremers (Open Blues Band) an der Bluesharp und Elmar Stolley (Kris Pohlmann Band) am Kajon - auftretenden Blues-Duo den vollbesetzten Laden ins Schwitzen. Begeisternder Applaus, ein voller Hut, eine Zugabe waren der Lohn für die gekonnte, gefühl- und stimmungsvolle Darbietung. Giuseppe Giaquinto war der in sich ruhende kraftvolle Kern der Musik, die gerne aus Blues-Wurzeln eine Vielfalt an anderen Gewächsen hervorbrachte. Da freut man sich auf eine Wiedersehen!

Akustik-Sessions - vor allem, wenn sie als 'leise' angekündigt werden, sind immer eine besondere Herausforderung an den Mixer. So war es bei der Fülle an Musikern (aus über 20 Musikern fanden sich 5 sehr schöne abwechslungsreiche Sets zusammen) ein Glück, dass die Mannen der Open Blues Band ihren Harper hören wollten und vollständig anwesend waren. So ließ es sich Jürgen Bringenberg nicht nehmen, den Mixer gekonnt zu bedienen. Ich hatte derweil auch genug mit den Umbauten und der Betreuung der Musiker zwischen den Sets zu tun, ganz zu schweigen vom Hut, der sich den größten Teil seines Weges alleine durch die Menschenmenge suchen musste.

Bersonders herauszustellen sei die Stressless 5, die - wie übrigens alle anderen auch - ein zeitlich sehr diszipliniertes Set mit ungewöhnlicher Besetzung vortrugen. Blues und Klezmer, Standbass, Didgeridoo, Saxofon, Geige und ak. Gitarre sorgten dafür, dass der größte Teil des Publikums noch lange nicht nach Hause wollte (s. Video im Download).

Weitere Unplugged Sets mit Delta-Blues wurden kurz erfrischend unterbrochen von drei Stücken der Open Blues Band, darunter der Cream-Klassiker 'Crossroads' und als Abschluss ein Slow-Blues, wie er sein soll. Danach waren die Ohren wieder durchgespült für das nächste Akustik Set.

Zum Abschluss ging es nochmal richtig zur Sache: Engin Ilgazli, Michael Weiss, Michael Dierks, Knut Reiter und Bistro-Novize Frederik Puffe (drums) spielten Blues, Funk, Rock'n Roll wie aus einem Guss. Was will man mehr? Kurz vor Mitternacht war Schluss, und das an einem gewöhnlichen Mittwoch in Wermelskirchen. Auch die Betreiber der Wurstbude im Biergarten waren's zufrieden.

Wir sehen uns im Bistro!

Michael Dierks

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So war's im Januar

The Upsetters

The Upsetters

Das Trio war die richtige Wahl zum Auftakt der Bluessession: Roots-orientierter Bandsound mit hypnotischen Grooves, mal akustisch und laid back, mal elektrisch und brachial brachte Delta-Feeling in das voll besetzte Bistro. Frontmann der Upsetters ist Uwe Placke - Gitarrist, begnadeter Harper, Sänger und Songwriter in Personalunion. Er beherrscht alle Spielarten des Blues, von fetzigen Jump-Nummern über Soul bis zu erdigen Countryblues-Anleihen, bei denen man die Sumpfkrokodile durchs Gras kriechen hört. Hinter ihm eine Rhythmusgruppe der Extraklasse: Arnold Rissel am Bass und Thomas Liesen am Schlagzeug. Druck, unbändige Spielfreude und laut Kritik ein „musikalisches Verständnis untereinander, das einzigartig ist" kennzeichnet die virtuose Arbeit des Duos.

Zur Session waren Rainer (drums), Michael Krautstein (drums), Reiner Becker (voc, git), Knut Reiter (bass), Walter Schubert und Michael Dierks (Klavier) wohlgelaunt und spielfreudig. Reiner Becker aus Gummersbach spielt in anderer Formation auch mit Upsetters-Frontmann Udo. Er war zum ersten Mal im Bistro und hatte mit seiner Stimme und der von Udo ausgeliehenen Dobro gleich die Fans auf seiner Seite. Wir freuen uns, dass es nun fast ständig eine eingespielte Rhythmusgruppe mit Knut und Michael K. gibt, auf die sich Solisten verlassen können - eine echte Bereicherung. Leiber gibt es keine Mitschnitte der Opener, aber ein paar Clips von der Session.

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