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Mitschnitte der

Session 2015

Monat Opener Video Audio hochgeladen
Januar Belzz Duo x x
Februar Squarehead   x
März Blue George Trio   x
April Billy Hill   x
Mai Big Walter and The Neighborhood   x
Juni A.G. and the Motelkings   x
Juli Big K and the Solid Senders   x
August Groovengine   x
September Blues Defilers   x
Oktober Six of Eight   x
November Action Issue Blues Band   x

So war's im November

AIBB Ulli Böhmke (voc, harp)
Ulli Böhmke (voc, harp)

Action Issue Blues Band - eine Band mit Stammbaum

Der Laden war knackevoll und das Publikum erlebte eine reife Leistung der alten Herren aus dem Tal - ein sehr entspannter Auftritt mit abwechslungsreichem Programm, spannend arrangiert und mit viel Spaß umgesetzt. Die 'Blue Voice' von Frontmann und Harper Ulli Böhmke schntt messerscharf durchs Bistro, getragen von einer tollen Band im Rücken. Bei manchen Stücken hätte ich mir eine Orgel gewünscht, aber da bin ich ja nicht objektiv. Micha Grimberg und Gerd Neumann warfen sich die Gitarren-Bälle gekonnt zu, Szenenapplaus beim Auffangen. Leider gibt es keine Bilder vom Auftritt, aber weil die Fluktuation der Musiker sich seit 2012 in Grenzen hält, nehmen wir doch einfach die Bilder vom damailgen Auftritt. Die Mitschnitte allerdings sind aktuell.

Norbert M. Jacobi (dr) -Gerd Neumann (git) - Ulli Böhmke ( voc, harp)-Micha Grimberg (git)-Volker Morgenstern (sax, harp, voc) -Thomas Ahndorf (bass)

Session

Der Ablauf der Session bewegt sich seit einiger Zeit in eine gute Richtung. So auch im November: beginnend mit zwei aus den eingetragenen Musikern gebildeten Sessionbands vermischen sich die anwesenden Musiker dann final zu inspirierenden Improvisationen entlang bekannter - oder auch weniger bekannter - Themen. Sehr gefreut habe ich mich über Thomas Overbeck, Leiter und Namensgeber der ursprünglich geplanten 'Oberback Blues Band', der sich am Piano betätigte. Und um kurz vor Mitternacht gab es zum Abschied auch wieder einen 'Don't Wanna Go Home'-Boogie von Walter und mir.

-dx


So war's im Oktober

Joyce-Lynn Lella (voc)

Six of Eight - von Muddy Waters persönlich berufen

den wahren Ursprung vieler Megahits zu offenbaren: den Blues. Und so wie es aussieht, klang es auch: den 'alten Säcken' der 6 of 8 Band gelang mit Joyce-Lynn Lella ein Glücksgriff, bei dem man sich fragte, was macht diese Top-Sängerin auf einer Blues-Session? Die Antwort blieb sie und ihre ausgezeichneten Musiker nicht schuldig - Musik vom Feinsten bzw. von Michael Jackson, Rihanna, Amy Winehouse, ZZTop, den Stones und vielen mehr wurde auf unerhörte Art interpretiert, dass es eine Freude war. Ein vollbesetztes Bistro dankte es mit lauten Rufen nach Zugabe, die natürlich auch kam, bevor die Session los ging.

Session

Eine ergiebige Session vervollständigte den gelungenen Blues im Bistro für weitere fast drei Stunden. Hierbei ließen es sich die Musiker der Opener einschließlich Joyce nicht nehmen, ihr Improvisationstalent unter Beweis zu stellen. Insgesamt 13 Session-Musiker hatten sichtlich ihre Freude am Miteinander, und selbst das Brahms'sche Wiegenlied konnte den endgültigen und finalen Slow Blues von Stephan Neetenbeek nicht verhindern. 

Übrigens: 2016 ist komplett mit Openenern ausgebucht!

Wir sehen uns im Bistro
Mic

 


So war's im September

Schön war's mit den Blues Defilers

Die ursprünglich vorgehene Band 'Cheap Tequila' musste den Termin leider kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen stornieren. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche und hoffentlich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Die kurzfrisitig eingesprungenen Blues Defilers ware vor ein paar Jahren schon zu Gast im Bistro, und die Besetzung aus langjährig erfahrenen Musikern der Bochumer Musikszene garantierte Hör- und Sehgenuss, dem eigentlich ein ganzer Abend gewidmet werden sollte. Damals nannen sie sich noch 'Graf Yoster and the Blues Defilers' - nun brachten sie einen neuen Sänger mit, dem man anmerkte, dass ihm die Musik schon mit der Muttermilch - in diesem Fall besser mit der Vater (malted?) Milk - eingeflößt wurde. Louis Lenger hatte seine Mitmusiker im Griff, seine Reibeisenstimme war nie aufgesetzt, fügte sich in den Bandsound ein und transportierte Spielfreude unmittelbar über den Bauch ins Publikum.

Tower of Power, ZZ Top, und alles, was dazwischen an Rhythm & Blues die Bluesfreunde in Stimmung bringt, wurden gekonnt vorgetragen. Es hat richtig Spaß gemacht - auch die Hammond-Orgel kam durch Christian Stach voll zur Geltung, der alte Hase Klaus Schröder lieferte mit Steffen Mühlenbeck am Bass die Rhythmusgrundlage für die ausgezeichneten Solisten Klaus Kahnert (gitarre) und Werner 'Snoop' Volkner an der harp. Klaus Schröder sehen wir schon im Oktober wieder, Werner und Klaus Kahnert werden die Blues Night am 11. Dezember aktiv mitgestalten.

Session

Die Session begann mit einem Set um Matthias Richter (git/v) und Walter Schubert (p) mit dem Klassiker Mustang Sally, und wenn wir früher oft einen Mangel an Schlagzeugern oder Bassisten verzeichnen mussten, konnten wir mit gleich drei Drummern und drei Bassisten auch drei Sets zusammenstellen, bevor dann die Schluss-Session wieder mit ungewöhnlichen Improvisationen das Ende einläutete. Ein toller Abend im Bistro - besonders erfreut hat mich, dass Thomas Overback da war und mit einer kurzen Einlage am Piano Altmeister Peter Drießen unterstützte.

Wir sehen uns im Bistro
Mic

 


So war's im August

Groovengin

Engin Ilgazli ist immer für eine Überraschung gut, beim Auftritt mit seiner Groove Maschine waren es gleich mehrere: 'Billy Hill'-Gitarrist Dung Hoang und Fred Puffe an den Drums, Thomas Rissmann am Bass brachten zusammen mit Michael Kleins coolen Orgel und Keyboardgrooves die gefühlvolle Mixtur aus 'the finest of Funk, Soul & Blues und bot eine facettenreiche Reise durch die Vielschichtigkeit schwarzer Musik, deren Quelle im Beginn des vergangenen Jahrhunderts entspringt und bis in die Gegenwart hinein fließt. Reife Eigenkompositionen mit eingängigen Melodien und die sorgfältig ausgewählten Cover-Stücke sind allesamt auf das funkig-soulige Band-Credo arrangiert. Kein Wunder, dass das Bistro-Publikum mindestens eine Zugabe forderte.

Session

Der laue Sommerabend brachte viel Publikum und erfreulicherweise viele Musiker ins Bistro. Drei Sets + eine freie Abschluss-Session mit viel Speilfreude der Beteiligten - als besondere Bereicherung ist hier SINI als Sänger und Percussionist zu erwähnen - rundete einen gelungenen Session-Abend ab - der mit einer 8 minütigen Slow-Blues Improvisation, gefolgt vom jazzigen Pink Panther die letzten Gäste kurz vor Mitternacht verabschiedete. Reinhören lohnt sich!

Wir sehen uns im Bistro
Mic

 


So war's im Juli

War da was mit Sommerloch?

Bergischer Landregen vom Feinsten, eine gesperrte Autobahnabfahrt, eine geschlossene Wurstbude - ein echter Abend für den Blues!

"Kommt da überhaupt jemand?" wurde bangend 30 Minuten vor Beginn der Opener gefragt? Dazu später mehr, hier sind zunächst die Opener wichtig:

Big K & The Solid Senders

Big K and The Solid Senders zählen für viele Zuhörer und Veranstalter - und nun auch für das Bistro-Publikum - zu den Highlights der deutschen Blues/Boogie-Szene. 

Fette Bläsersätze, rollende Grooves und virtuose Soli prägen den Sound dieser Band. Erstklassige Blues- und Boogie-Nummern sind ihr Metier und die rotzen sie nicht einfach so runter. Bei Big K and The Solid Senders gibt es den liebevollen und engagierten Umgang mit dieser Musik und dazu volles Entertainment. Eine echte Live-Band halt, die sich aus erstklassigen Musikern zusammensetzt, so dass sie alle Möglichkeiten, die dieses Musikgenre bietet, ausnutzen und präsentieren kann.

Big K and The Solid Senders verbinden Elemente von Rhythm’n’Blues, Rock’n’ Roll und Big-Band-Swing zu ihrem eigenen Soundkonzept. Kein Konzert ist wie das andere, die Band ist bekannt für Interaktion mit ihren Fans und sucht die Nähe zum Publikum. Die Spielfreude überträgt sich auf die Zuhörer und wird der Band vom Publikum zurückgegeben. So wird jeder Konzertabend garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Das können wir nur bestätigen: Das Bläser-Ensemble im weißen Anzug, mit punktgenauen Sätzen und ebensolcher Choreographie, die auch schon mal auf dem Tisch zur Freude des entzückten Publikums präsentiert wurde, hinterließ den Wunsch nach mehr. Und 'Big K's Antwort auf den Lobes-Applaus kennzeichnet die Haltung dieser sympathischen Truppe: "Die Band ist immer nur so gut wie das Publikum". 

Big K and The Solid Senders sind:

  • Klaus “KM” Marner: Schlagzeug
  • Frank “Zimbo” Zimmermann: Bass
  • Morschi: Gitarre, Gesang
  • Cincinnati-Didi : Tasten, Gesang
  • Big K „Krazy Käsi“: Gesang, Harp, Tenorsax
  • Tom „Ento“ Ennenbach: Trompete, Gesang
  • Mister Saxman: Tenorsax
  • Thomas „Mr. Lafayette“ Roth: Baritonsax

Kontakt:

Wolfgang Klaes, Kölner Str. 75, 50259 Pulheim, 02238/83572, 0157/76333056, bigk@tole.de

Ja, und das wollte ich ja noch sagen: Trotz der eingangs erwähnten Widrigkeiten dieses 8. Juli war das Bistro pünktlich um 20:00 h satt gefüllt, einige Gäste kamen zum ersten Mal, und zahlreiche Musiker versammelten sich zur anscließenden

SESSION:

Drei Sets, allesamt mit improvisationsfreudigen Musikern auf hohem Niveau bestückt, rundeten den Abend ab. Ab 22:30 h musste die Lautstärke heruntergefahren werden, was zunächst fast zu einem Abbruch führte, sich aber dann noch zu einer wahren Session-Orgie mit intensivem Session-Hopping führte (besonders zu erwähnen: Christoph und Matthias spielten Orgel, Sarah saß am Schlagzeug, und Mic erinnerte sich an seine Zeit vor 52 Jahren, als er seine Karriere als Sologitarrist begann). Zu hören wie immer in den Mitschnitten.

Freuen wir uns auf den Sommer und einen nächsten Blues-Abend mit Groovengine im August!

Wir sehen uns im Bistro
Mic

 


So war's im Juni

Manni Amrehn
Manni Amrehn

A.G. and the Motelkings
Swinging Rock’n Roll

Sie sind immer eine Bank und immer wieder gern gesehene Gäste. Trotz der Bergischen (St)Autobahn waren alle pünktlich da und begeisterten das Bistro-Publikum mit ihrem Rock'n Roll, der aber mehr und mehr dank Marion auf die Boogie-Elemente setzt. Und es gab zwei ECHTE Bluesnummern. Mitschnitte und Bilder an den üblichen Stellen zum Download.

  • Manni Amrehn    Vocals, Harp
  • Axel Girnus        Guitar
  • Marion Wade      Piano
  • Uwe J. Kleni          Kontrabass
  • Dietmar Dietrich  Drums

http://www.motelkings.de

Session: Es hatten sich genügend Musiker für drei Sets eingefunden, wobei Mattihas Richter als einziger Gitarrist sich gerne von den anderen Musikern in allen drei Sets begleiten ließ, diese aber auch selbst zu vielen Stücken animierte - zum Schluss durfte auch Eleanor Rigby nicht fehlen. 

Es hatte sich nor Jörg aus Wermelskirchen als Drummer eingetragen. Leider hat er sich dann bei der Session nicht gemeldet, und ich hab's nicht germerkt. Bitte um Entschuldigung, soll nicht wieder vorkommen.

Wir sehen uns im Bistro
Mic

 


So war's im Mai

Pressebericht Remscheider General-Anzeiger
Pressebericht Remscheider General-Anzeiger
Guido Molzberger

Big Walter and The Neighborhood

  • Guido Molzberger, voc, g
  • Andreas Martens, h
  • Thilo Hornschild, g
  • Sigi Dankwardt, org
  • Marcel Becker, b
  • Arnte Deters, d

Chicago Blues: Tribute to Riley B. King

Es hatte sich tatsächlich herumgesprochen, wenngleich es doch ein paar Zuschauer und auch Musiker gab, die vor zwei Wochen vergeblich die Blues-Session besuchen wollten: den Ausweichtermin 27. Mai hatten sich die Bluesfreunde im Kalender eingetragen und das Bistro war voll. Big Walter hatte das Publikum zunächst mit einem Instrumental und dann übergangslos mit dem Motto des Abends 'Let The Good Times Roll' im Griff. Mr. King hätte seine wahre Freude gehabt an der schnörkellos und gradlinig zelebrierten Bluesrevue der Band, die mit Thilo Hornschild (ehem. Cologne Blues Club) als neuem Gitarristen anreisten. Das von der groovenden Rhythmusgruppe getragene ausgezeichnete Wechselspiel mit Harp und 2. Gitarre (Guido) wurde angereichert durch Sigi Dankwardt's zurückhaltendem, aber wunderbar akzentuiertem Hammondspiel. Zwei Zugaben mussten trotz Protest des Publikums reichen - es hatten sich doch etliche Musiker aus dem Ruhrgebiet, Ostwestfalen und dem Siegerland eingefunden.

Session:

Während Guido Molzberger in Statur, Gesang und Physis an den jüngeren B.B. King erinnerte, eröffnete Peter Drießen im Stil des älteren die Session im Sitzen. Letztlich aber nur, weil ihm ein Gitarrengurt fehlte. Das tat aber seiner Performance keinen Abbruch, im Gegenteil - in gewohnter Souveränität gestaltete er im Verbund mit Walter (piano), Michael (Orgel), Werner (Bass) und Bodo (drums) ein wunderbares Blues-Medley, in dem ausgiebige musikalische Dialoge zwischen den Instrumenten gekonnt die Farbtupfer in die bekannte PD-eigene Dynamik setzten.

'Bühne frei zum nächsten Set' mit Huggy J.B. am Piano, unterstützt von Christoph und Martin, Gerold und Mike. Ein rundes Set, das ich hier nicht weiter beschreiben möchte, sondern - ebenfalls wie das 3. Set mit Peter, Knut, Michael und Christoph - zum Anhören hochgeladen habe. Im 3. Set wurde auch der Text zum Abschied von B.B. King erstmals in einer Improvisation vertont. Die Audiodateien beinhalten die Kürzel der Musiker (s. nebenstehende Erläuterung).

War ein schöner Abend, und weil der Termin so spät im Mai war, sehen wir uns schon schnell im Bistro wieder!
Mic

 


So war's im April

Lisa

Billy Hill

  • Lisa Jansen: Vocals
  • Dung Hoang: Guitar
  • Philipp Ullrich: Guitar
  • Teun Creemers: Bassguitar
  • Janik Hüsch: Drums

The Old Blues with the new Red. BluesRock with fresh Vocals.

Hometown: Arnhem/NL

CD-Rezension von Anne Dierks

"Ich habe noch nie erlebt, dass das Publikum während der Musik so still ist und zuhört. Das gefällt mir!" sagte Lisa schon nach dem 2. Stück. Und in der Tat: trotz schönen Wetters saß fast niemand draußen, das Bistro war bis zum letzten Stehplatz besetzt - und es gab kaum Gespräche. Alle lauschten gespannt dem, was da auf der Bühne des Bistro-Katt passierte.

Billy Hill? Wer ist Billy? und wo ist Hill? Wer Blues erwartet hatte, bekam 'The Old Blues with the new Red'. Wer Hillbilly erwartet hatte, bekam 'Blues Rock with Fresh Vocals'. Und wie Fresh!!! Wer sich überraschen lassen wollte, wurde von einer der besten Bands, die je die Blues-Session im Bistro eröffnet hatten, mit einer schier überwältigenden Wucht an schöner Musik mehr als belohnt. Neue Elemente, neue Musik, Balladen, die entfernt an Elemente aus Pink Floyd und Italo-Western Musik erinnerten (Song Nr. 2),  Gitarrensoli, die sich gekonnt bis zu unerwarteten Höhen aufschwangen um dann das begeisterte Publikum in die glasklare Stimme von Frontfrau Lisa eintauchen zu lassen - das alles hörte nicht auf und jedes neue Stück brachte neue musikalische Wohltaten, die zum größten Teil den eigenen Federn entsprangen. Die perfekt abgestimmte Rhythmusgruppe sorgte für Bauch und Beine, die Soli von Teun (Stück Nr. 4) und Janik (letztes Stück) sprühten vor Spielfreude. Besser als ich hat das Dieter Falk ausgedrückt:

“BILLY HILL” spielen sich mit Ihrer tollen Sängerin Lisa und wunderschönen Gitarren-Soli direkt ins Herz all derer, die handgemachte Gitarrenkompositionen irgendwo zwischen Blues und Country lieben. Und das Ganze gibt’s im Sound des neuen Jahrtausends”

(Dieter Falk, deutscher Musikproduzent)

Das Publikum quittierte den Auftritt nahezu frenetisch.  Der letzte Song war dann nicht der letzte, es kamen noch zwei, in denen sich die Rhythmusgruppe bestehend aus Janik an den Drums und Bassist Teun austoben konnten. Leider hatten sie ihre CD noch nicht dabei: diese solltet Ihr aber unbedingt bestellen (am 17.4. kommt sie raus, am 18.4. wird sie in im Gasthaus Schaaf in Solingen vorgestellt). Wer weise war, hat sich die Billy Hill CD vorbestellt und Autogramme geben lassen - er/sie kann dann ihre zukünftig großen Konzerte lässig kommentieren mit "Ich habe sie schon im Bistro gesehen, als sie noch niemand kannte!" - für umsonst wird diese hochklassige Band in Zukunft nicht mehr zu sehen sein! Und bestimmt auch wieder in Wermelskirchen!

Alles Weitere unter den Mitschnitten (leider in gewohnt schlechter Qualität...) und Bildern (dank Peter Buchner in gewohnt guter Qualität) sowie auf der Webseite der Band:

www.billyhill.de

Session:

Keyboarder Michael Klein hatte eine eigene Combo mitgebracht, die sich nach dem Auftritt der Opener traute, die Session mit gekonnt vorgetragenem Jazz!!! zu eröffnen. Engin, Klaus Schröder und Didi übernahmen danach die Session, später unterstützt durch die Billyhills, wobei sie es sich nicht nehmen ließen, zu zeigen, dass sie auch den Blues beherrschen ("I don't need no doctor"). Instrumentenwechsel der studierten Musiker waren auch kein Problem: Teun wechselte Bass mit Schlagzeug, Philipp die Gitarre mit der Orgel (Mitschnitt: Billy Hill Session), und das Beste: sie respektierten und unterstützen die Session-Musiker. Der Solo-Battle zwischen Dung und Michael K. war einer der Session-Höhepunkte. Alle, die dabei waren, gingen mit Glücksgefühlen kurz vor Mitternacht nach Hause.

Wir sehen uns im Bistro!
Mic

 


So war's im Maerz

Blue George

Blue George Trio

In der Tat: A very BLUE George! Bands, die ausschließlich eigene Stücke zur Session bringen, verlassen in ihren Kompositionen gerne die bekannten Blues-Pfade. Nicht so Blue George: Seine Stücke klingen bluesauthentisch, beschreiben alle Lebenslagen - my baby's gone/my money's gone/my job is gone/my friends are gone, kurz: I feel bad and have the Blues. Dennoch waren weder Texte noch Musik oberflächlich. Zum großen Teil aus eigener Lebenserfahrung entstanden, wurde das Publikum auf bekannten musikalischen Bahnen mit überraschenden Momenten mitgenommen. Klasse Vorstellung, professionell umgesetzt mit bekannt guten Musikern:

BLUE GEORGE (Gitarre & Gesang, Milano/ I)
Geb. in Mailand/ Italien. Gitarrenausbildung bei Axel Zynowski (Essen) und Frank Haunschild (Köln), Gesangsausbildung bei M. Billmann (Köln). Workshops und Studienaufenthalte in New York. Zahlreiche Konzerte und Sessions in Blues- und Jazz-Clubs sowie auf Festivals, insbes. in Deutschland,Italien, Österreich, Polen und den Niederlanden.

HENRIK HERZMANN (Bass, Leverkusen/ D)
Im Studio und live war er bereits für Stephan Scheuss (The Brilliant Mistake), Klaus Spangenberg, die Soulcats und etliche andere Bands und Künstler tätig. Seit 25 Jahren Bassist der rheinischen R&B-Institution „Lorenz & die Band“.

JENS OLAF „PAUL“ MAYLAND (Drums, Leichlingen/ D)
Ein wahres Energiebündel mit feinem Gespür und perfektem Timing ist „Paul“ Mayland am Schlagzeug. Die Bands AJK, Texas Heat und Die Allerwertesten zählen zu seinen musikalischen Etappen. Seine intensive Rhythmusarbeit ist auf zahlreichen CD-Aufnahmen zu bewundern.

www.bluegeorge.de

Session:

Es hatten sich zwei komplette Formationen angesagt, die sich - wohl nicht zuletzt durch den häufigen Besuch der Session - wieder zusammen gefunden haben. Erwachsen gewordene Schülerbands, mit all ihren Lebens- und musikalischen Erfahrungen und Reifeprozessen, hatten sichtlich Spaß daran, sich dem zahlreichen Bistro-Publikum vorzustellen. Udo am Bass, Walter am Piano, Peter an den Drums und Mattes an der Gitarre teilten sich dann bis zum Ende die Bühne. Alles ist mitgeschnitten und steht zum Download bereit. Leider gibt es keine Bilder.

Wir sehen uns im Bistro!
Mic

 


So war's im Februar

Squarehead

Squarehead

Das Bistro war wieder voll besetzt, die Parallelveranstaltung in der Katt mit Jochen Malmsheimer flutete in deren Pause und auch nach Ende nochmals eine weitere Welle an Besuchern ins Bistro - einige von ihnen waren erstaunt, was denn da im Bistro abgeht: die international besetzte Truppe aus Köln und Umgebung zeigte nämlich, dass sie sich umformiert hatte: pure Spielfreude, die auf das Publikum übersprang, und trotz klassischer Vollbesetzung ein transparenter Sound in angenehmer Lautstärke. So geht's, wenn die Band die Backline etwas runterdreht, gerade so weit, dass die Gespäche des Publikums die Musik nicht übertönen. Aber das konnte sowieso nicht passieren, weil das mit Funk- und Jazzelementen angereicherte Squarehead-Bluesprogramm hörenswert war. Statt hier viel zu erzählen, hört's Euch an, es ist alles mitgeschnitten auf dem Server.

Babara Kleinert war auch wieder da und hat uns freundlicherweise ein paar Skizzen geschickt (s. Galerie).

Session:

Ebenfalls mitgeschnitten wurde die komplette Session, an der sich Mattes, Udo, Knut, Peter, Mike, Manfred gerne und ausgiebig beteiligten. Stephan Neetenbeek war auch mit komplettem Trio angereist, und man hatte viel Spaß miteinander und dem Publikum gefiel es. Kurz vor Mitternacht musste Ekk fast den Stecker ziehen. Wie gesagt, auch das ist downloadbar.

Wir sehen uns im Bistro!
Mic

 


So war's im Januar

Walli und Uwe Belzz im Bistro

Belzz Accoustic Groove

'Acoustic Groove mit Leib und Seele' - das kann man nach dem Auftritt des Duos zum Auftakt der Session 2015 unterschreiben. Ausschließlich Eigenkompositionen, mit Elementen des Blues, Country und vielen anderen Stilrichtungen wurden gekonnt und mit Seele vorgetragen. Belzz beweisen mit ihren aktuellen Songs, dass es sie tatsächlich gibt, die Hand gemachte, erdige Musik jenseits des Mainstreams, „made in Germany“. Folk und Blues sind die stets wiederkehrenden Elemente und Stilrichtungen der Songs, die ohne großen elektronischen Schnickschnack, pur und akustisch und ausgesprochen lässig daher kommen.

Die Musik von Uwe Belz ist vor allem deshalb so „echt“, weil sie seine Gedanken und Gefühle widerspiegelt und immer wieder auch Ausdruck seiner Jahrzehnte langen Erfahrungen als Gitarrist und Songschreiber ist. Viele Stimmungen und Erfahrungen aus der Zeit, als Belz ein Jahr lang in der amerikanischen Wildnis lebte, finden sich in seinen Texten wieder.

Die beiden fühlten sich sichtlich wohl, und Walli bat Uwe, ein Panoramabild des zahlreichen Publikums aufzunehmen - sie will es an die Wand hängen als Aufmunterung an schlechten Tagen "Ihr seid so freundlich, Ihr habt so eine tolle Aura, das muss ich behalten!" brachte sie als Kompliment an das Bistro-Publikum. Die Bilder von Peter Buchner fangen die ausgezeichnete Stimmung hervorragend ein.Texte und Musik hatten Zuhören verdient, das klappte jedoch nur in den vordersten Reihen, auf den hinteren Rängen des vollbesetzten Bistros hatte man sich viel zu erzählen, was gerade in leisen Passagen einen Besucher dazu veranlasste, das doch mal anzunmahnen.

http://www.belzz.de/cms/

Session:

Im Übrigen kann das Experiment einer Doppelveranstaltung in der Katt als gelungen bezeichnet werden. Kurz vor Beginn der Session drängelten sich die Gäste von 'Herbert Knebels Affentheater' vor der Katt-Kasse und der Wurstbude, während Knebels Musiker sich im Backstage Bereich des Bistros entspannten. Aber auch das Bistro war proppenvoll, viele unbekannte und neue Gesichter hatten sich unter das Stammpublikum gemischt, und einige blieben bis zum Schluss der Session da (wahrscheinlich späte 'Überläufer' der Katt-Veranstaltung). Sie bedankten sich für den schönen Abend und wollen bestimmt wiederkommen.

Ja, die Session...

Der Abend war als Akustik-Session angekündigt, also leise, aber dass sich bis 21:00 h so gar kein Musiker einfand... - Kinders, Ihr wisst nicht, was euch mit dem Bistro-Publikum entgeht. Das blieb nämlich auch nach dem Belzz-Auftritt noch da und freute sich über witzige, spannende, musikalisch gekonnte Improvisationen verschiedenster Bluesstücke, zu denen sich dann doch ein paar Musiker eingefunden hatten. Ohne Plan, auf Zuruf wurden bekannte Songs weiterentwickelt - ein Muddy Water Blues, gesungen von Anne Dierks, entwickelte sich zum Swing und Funk, um schließlich wieder ans Delta zurückzukehren. Danke an Anne, Walter, Knut, Michael K. und Uwe Belz, der zum Slow Blues Klassiker 'Stormy Monday' mit der Akustik-Gitarre Gänsehaut-Soli beisteuerte. Anne's Georgia, Walter's Boogies, Knut's Bass-Soli fesselten das Publikum.

Schön war's, und um Mitternacht war Ende und wir freuen uns aufs nächste Mal!

Michael

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